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Die japanischen Benimmregeln

 

Verbeugung

In Japan begrüßt, bedankt und entschuldigt mach sich nicht nur mit Worten sondern auch mit einer Verbeugung. Hierbei wird der Oberkörper gerade nach vorne gebeugt und die Hände an den Körper gelegt. Je wichtiger oder mächtiger das Gegenüber ist, desto tiefer verbeugt man sich. In Räumen, die mit so genannten Tatami-Matten ausgelet sind, kniet man nieder, bevor man sich verbeugt. Eine Verbeugung sollte immer erwiedert werden! Japaner erwarten allerdings nicht. dass Ausländer alle Verbeugungsregeln beherrschen. Deshalb reicht man ihnen meistens die Hand und gibt sich mit einem Nichden des Kopfes zufreiden.

Schuhregeln

Wenn man ein japanisches Haus bettrit, zieht man im Eingangsbereich die Schuhe aus und schlüpft in Pantoffeln, die der Gastgeber anbietet. Dieses muss man allerdings durch ein anderes Paar Hausschuhe ersetzen, sobald man die Toilette betreten möchte. Nicht vergessen: Nach dem Toilettengang wieder die normalen Hausschuhe anziehen! In einem Raum mit Tatami-Matten trägt man übrigens gar keine Schuhe, sondern betritt ihn entwederm barfuß oder mit sauberen Socken. Auch an den meisten Schulen gilt: Schuhe aus, Hausschuhe an! Jeder Schüler hat eineigenes Fach, in dem am Morgen die Straßenschuhe und nach dem Unterrichtsschluss die Hausschuhe platziert werden. Yußerdem benutzen die Schüler die Schuhablage oft als Briefkasten für Liebesbriege oder kurze Notizen.

Baden

Ein japanisches Bad findet man zweigeteilt vor: Im vorderen Raum entkleidet man sich im hinteren befindet sich eine Dusche und eine Badewanne. Schaumbäder so wie wir sie kennen, sind in Japan allerdings unpblich. Man reinigt zunächst seinen Körper gründlich mit Seife und duscht sich ab, bevor man in das Badewasser steigt. Das Wasser ist wohltemperiert (39/40°C) und dient der Entspannung nach einem arbeitsreichen Tag, jeodch nicht der Reinigung! Es sollte deshalb auch keine Seife in das Badewasser gelangen. Sobald man fertig ist, wird das Wasser auch nicht, wie bei uns, abgelassen, sondern die Wanne lediglich abgedeckt, damit auch der nächste baden kann.

Tischmanieren

Einigen fällt es schon schwer genug, mit Essstäbchen eine Mahlzeit zu sich zu nehmen - in Japan muss man allerdings auch noch bestimmte Regeln beim Essen beachten, um nicht negativ aufzufallen. Zu allererst sollte man die Stäbchen niemals in das Essen stecken, vor allem nicht in eine Reisschale. Auf Beerdigungen wird so nämlich der Ahne gedacht. Aus einem ähnlichen Grund sollte man vermeiden, etwas mit den Stäbachen weiterzureichen: Die Knochen eines eingeäscherten Körpers werden auf Trauerfeiern auf dies Weise weitergereicht. Essstäbchen sind zum Essen da: Man fuchtelt nicht mit ihnen herum, deutet nicht auf andere Personen und benutzt sie nicht, um Teller oder Schalen zu bewegen, Zudem achtet man darauf, nie das Ende der Stäbchen zu benutzen, mit dem man isst, wenn man sich etwas von der gemeinsamen Platte nimmt. Bei Tisch redet man in Japan nicht über unappetitliche Themen. Auch sollte man vermeiden, sich vor anderen Menschen die Nase zu putzen. Dies gilt übrigens auch außerhalb des Essraumes als unhöflich. Äußerst höflich ist es hingegen, seinen Teller bis auf das letzte Reiskorn zu leeren.

Wörterbuch

Verbeugungen: o-jigi

Eingangsbereich: genkan

Tatami-Matte: Tatami

Bad: o-furo

Tischmanieren: shokutuku no sahou

Esstäabchen: hashi

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